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Postament erinnert an Pfarrer und Kruzianer

Einweihung am 11. Februar in der Kreuzkirche

Im Anschluss an das 17-Uhr-Gedenkkonzert in der Kreuzkirche am Sonnabend, 11. Februar, wird ein Sandsteinpostament eingeweiht, das an die während der Bombennacht am 13. Februar 1945 in der Kreuzkirche umgekommenen Pfarrer und Kruzianer erinnert. Das Postament befindet sich im Haupteingangsbereich der Kreuzkirche. Die Worte zur Einweihung werden wegen des begrenzten Platzes an dieser Stelle jedoch im Kirchraum selbst gesprochen. Zu Wort kommt neben Kreuzkantor Roderich Kreile und Kreuzkirchenpfarrer Joachim Zirkler auch Dr. Alan Russell vom Dresden Trust. Dem Dresden Trust und einer im vergangenen Jahr verstorbenen Tochter eines der umgekommenen Pfarrer, Renate Krömer, ist die Initiative für das Postament zu verdanken. mehr »

http://http://dresdentrust.net »

Postkartenaktion zur Menschenkette

Zur Menschenkette am Montag, 13. Februar, 17 Uhr, werden Postkarten verteilt, die auch an durch Deutsche zerstörte Städte wie Rotterdam oder Warschau erinnern. Sie erhalten ein Bild der zerstörten Stadt und einen Text, betont, dass wir "alles in unserer Macht stehende dafür tun (wollen), dass von Deutschland nie wieder Krieg ausgeht und die Schrecken des Nationalsozialismus sich nicht wiederholen." Diese Karten können die DresderInnen unterschreiben, frankieren und an die Stadtparlamente vor Ort versenden.  

Friedlicher Protest in Hör- und Sichtweite

Da für einen rechtsextremistischen Trauermarsch am 13. Februar weiter mobilisiert wird, soll es zwischen Menschenkette und Ökumenischem Friedensgottesdienst gegen 18.30 Uhr einen friedlichen Protest in Hör- und Sichtweite geben. Dazu "haben nahezu alle demokratischen politischen und gesellschaftlichen Gruppen aufgerufen. Auch Ministerpräsident Tillich hat in den Medien dazu aufgefordert, solche Proteste zu ermöglichen und sich an ihnen zu beteiligen. Dafür soll diese Anmeldung den Rahmen bieten", heißt es in der Anmeldung. Wo genau der Protest stattfinden kann, ist noch unklar.  

Für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe

Am 13. und 18. Februar ab in die Innenstadt

Die christlichen Kirchgemeinden Dresdens verstehen sich als Akteure für Frieden, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe – durch eine Vielzahl an Veranstaltungen nach außen sichtbar besonders am 13. und am 18. Februar. mehr »

http://www.dresden.de/13.februar »
 

In Cottaer Heilandskirche entsteht Kindergarten

Eröffnung am 22. April

In der Kirchgemeinde Dresden Cotta wird zurzeit viel gebaut. Unter anderem eröffnet die Diakonie - Stadtmission Dresden als Trägerverein einen neuen evangelischen Kindergarten in einem Teil der renovierten Räume. Im Mai dieses Jahres werden dann bis zu 40 Kinder zwei Räume, einen Spielflur und ein abwechslungsreiches Außengelände in ihren Besitz nehmen. Die Mütter und Väter, die sich für diese Einrichtung entscheiden, können ihre Kinder in überschaubarer Atmosphäre in zwei Gruppen betreuen lassen. mehr »

http://www.diakonie-dresden.de »

Sichtbares Zeichen setzen

Aufruf der Bischöfe zum 13. und 18. Februar

Die Aufmärsche der Neonazis anlässlich der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 haben sich in den letzten Jahren zum größten, regelmäßig stattfindenden Treffen von Alt- und Neonazis in Europa entwickelt. Gerade als Christen sind wir aufgefordert, uns dieser menschenverachtenden und menschenfeindlichen Ideologie entgegenzustellen. Sie leugnet die Schuld des deutschen Volkes. Sie verbreitet Feindschaft gegenüber dem Gottesvolk Israel. Sie verherrlicht Gewalt bis hin zum Terrorismus. mehr »

http://www.evlks.de »

"Glut statt Asche. Gegen Krieg und Gewalt II"

Ausstellung in der Kreuzkirche

Anlässlich des 13. Februar, dem Tag der Zerstörung Dresdens, planen Anhänger der Neonazis wieder Aufmärsche in Dresden. Angelika Busse vom Kunstdienst sagt: "In unserer Zeit ist es Aufgabe, das friedliche Gedenken in den Geschichtszusammenhang des Krieges zu stellen. Und das Resultat – die Zerstörung Dresdens – hat ihre Ursache in dem Krieg, der von Deutschland ausging."
Die erste Ausstellung 2012 in der Kreuzkirche unter dem Titel "Glut statt Asche. Gegen Gegen Krieg und Gewalt II" ist daher zu diesem Thema gewählt. mehr »